Lokales Energieeffizienznetzwerk (LEEN)

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Unterstützt vom Bundesumweltministerium wirkt eine Gruppe größerer Unternehmen aus Frankfurt und der Region im Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk LEEN mit. Die Unternehmen, die von einem hohen absoluten Energieverbrauch geprägt sind, analysieren ihren Bedarf, definieren Ziele zur Energie- und CO2-Einsparung und realisieren Maßnahmen.

In der ersten Netzwerk-Runde von 2010 bis 2013 konnten die teilnehmenden Unternehmen eine Steigerung der Energieeffizienz um 10,5 Prozent und eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 9,8 Prozent im Durchschnitt verzeichnen.

Projekt „LEEN 100“: Zu den 30 Pilot-Netzwerken und den rund 30 weiteren laufenden Netzwerken in Deutschland sollen weitere 40 hinzukommen, 2017 sollen es dann 100 sein. 

Projektpartner ist das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main.

Das Projekt startet mit einer umfassenden, individuellen Beratung durch ein Ingenieurbüro, in der der Ist-Zustand des jeweiligen Betriebs abgebildet wird. Anschließend werden mögliche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ausgearbeitet. Auf dieser Basis vereinbart das Netzwerk dann gemeinsame freiwillige Ziele zur Energie- und CO2-Einsparung, die am Ende der drei- bis vierjährigen Projektlaufzeit erreicht werden sollen.

Vorträge von Experten zu einzelnen Technologiethemen wie Druckluft, Klimatisierung, Wärmerückgewinnung oder Beleuchtung machen Energieeinsparpotenziale bei den Teilnehmern deutlich. Sogenannte „Energieeffizienztische“ lassen die Teilnehmer von einem praxisorientierten Erfahrungsaustausch profitieren.

Ansprechpartner ist das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main.
 

„LEEN-100“-Netzwerk in Frankfurt gestartet

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat am 24. April 2015 mit einem Empfang im Kaisersaal das erste der Netzwerke im Rahmen des Projekts „LEEN 100“ gestartet.

Bisher wollen neun Firmen mitarbeiten: Neben Opel und Infraserv sind dies Abbott, Arzneimittelhersteller aus Mainz, WeylChem, Grundprodukte für die Agrarchemie aus Frankfurt-Griesheim, Sirona, Dental-Produkte aus Bensheim, LSG Skychefs, Caterer und Dienstleister für die Lufthansa, Frankfurt Flughafen, Dow Corning, weltweit größter Silikonhersteller aus Wiesbaden, Dilas, Laserhersteller aus Mainz, sowie Hassia, Mineralwasserhersteller aus Bad Vilbel.

Das Netzwerk wird vom Bundesministerium für Umwelt im Rahmen der Initiative „LEEN 100“ gefördert und vom Fraunhofer Institut wissenschaftlich begleitet. Weitere Firmen können sich noch anschließen.

Das Netzwerk Frankfurt Rhein-Main ist von der Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz-Netzwerke Deutschland (AGEEN) mit dem Gütesiegel ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen

Umweltamt

Galvanistraße 28
60486 Frankfurt am Main

Umwelttelefon +49 (0) 69 212 39100
umwelttelefon@stadt-frankfurt.de