Die CO2-Emissionen reduzieren

Minus 15 Prozent sind bereits erreicht – minus 80 Prozent liegen noch vor uns

Thermografie der Frankfurter Skyline
Thermografie der Frankfurter Skyline

Die Stadt Frankfurt am Main hat als Mitglied im Klima-Bündnis der europä­ischen Städte das Ziel, die CO2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 Prozent zu reduzieren.

Im Jahr 1987 wurden in Frankfurt insgesamt 7,07 Millionen Tonnen CO2 im Energiebereich verursacht, was pro Ein­wohner 11,4 Tonnen CO2 entspricht. Bis zum Jahr 2010 konnten die gesamten CO2-Emissionen auf 6,60 Millionen Tonnen (ohne Verkehr) gesenkt werden. Auf die Einwohner umgerechnet, bedeutet dies einen Rückgang von 15 Prozent. Diese Reduktion wurde trotz 24 Prozent mehr Wohnfläche und mehr als doppelt soviel Bürofläche erreicht.

Zwischenziel ist es, bis zum Jahr 2030 die CO2-Pro-Kopf-Emissionen im Vergleich zu 1987 zu halbieren, was 5,7 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr entspricht. Mit Beschluss der StVV zum Masterplan 100% Klimaschutz sollen die Emissionen in 2050 nur noch 5% der Werte aus 1987 betragen. Das wären dann nur noch 0,6 Tonnen pro Einwohner.

Zahlen & Fakten

CO2-Emissionen in Frankfurt

Seit der ersten Frankfurter CO2-Bilanz im Jahr 1987 (ohne Verkehr) konnten bis zum Jahr 2010 etwa 15 Prozent der CO2-Emissionen pro Einwohner reduziert werden. Erste Ergebnisse der Bilanz für 2013 weisen weiter auf einen sinkenden Trend hin. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob das Klimabündnis-Zwischenziel (alle 5 Jahre 10% weniger) erreicht werden kann.

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Grafik Entwicklung der CO2-Emissionen in Frankfurt von 1987 bis 2008