Flugzeug im Landeanflug © pa · picture alliance

Fluglärm

Preis für die immer kleinere Welt

Das größte Umweltproblem von Flughäfen ist der Lärm. Das gilt besonders für den Flughafen Frankfurt, der mitten im dicht besiedelten Ballungsraum des Rhein-Main-Gebiets liegt und ein sehr hohes Verkehrsauf­kommen hat. Die Ergebnisse der Lärmwirkungsstudie NORAH dokumentieren, dass die Belästigung durch Fluglärm in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

Autobahnbeschilderung

Die Anzahl der Flugbewegungen hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt, die Anzahl der Passagiere hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdreifacht. Mit 61 Millionen Fluggästen, einem Frachtumschlag von ca. 2,1 Millionen Tonnen und etwa 80.000 Beschäftigten ist der Flughafen Frankfurt der größte Flughafen Deutschlands.

Derzeit werden etwa 1.283 Starts bzw. Landun­gen pro Tag am Frankfurter Flughafen abgewickelt. Weil die Flug­gesellschaf­ten und die Fraport AG ein weiteres Verkehrswachstum erwarten, wird der Flughafen ausgebaut. In Zukunft sollen mit den vier Bahnen und dem dritten Terminal statt derzeit etwa 468.000 Flugbewegungen bis zu 700.000 Starts und Landungen pro Jahr möglich werden. Die Fluglärmsituation in der Rhein-Main-Region wird sich in Zukunft verschärfen.

An- und Abflugrouten am Flughafen Frankfurt © Fraport
An- und Abflugrouten am Flughafen Frankfurt

Ein neuer Bericht des Umweltamtes informiert unter anderem zu den Themen Fluglärm, Fluglärmmessungen, aktiver und passiver Schallschutz, gesetzliche Grundlagen, An- und Abflugrouten, Flugspuren, Betriebsrichtung, Lärmpausen, Lärmobergrenze, NORAH-Studie, Fluglärmkommission Frankfurt und Forum Flughafen und Region.

Zum Bericht

 

Kontakt
Service

Nachbar Flughafen

Das Umweltamt bietet Ihnen eine Vielzahl von Informationen zu Fluglärmmessungen und -berechnungen, An- und Abflugstrecken, den Wirkungen von Fluglärm auf die Gesundheit, den gesetzlichen Grundlagen und zu Maßnahmen zur Fluglärmreduzierung. www.nachbar-flughafen.frankfurt.de

Pressemitteilung zu Fluglärm

Pressemitteilung des Umweltamtes „Morgen muss es leiser werden”.