Abendsegler © Marko Koenig

Fledermäuse: Frankfurter Nachtleben

Ein Projekt zum Schutz der Fledermäuse in Frankfurt

Fledermäuse sind selbst in Großstädten wie Frankfurt zu finden. Sie besiedeln Dachböden oder alte, hohle Parkbäume. Erst in der Abenddämmerung werden sie aktiv und verlassen ihr Tagesversteck, um Jagd auf Insekten zu machen.

Fledermäuse sind durch das Bundesnaturschutzgesetz und die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie streng geschützt. Um sie besser schützen zu können, hat die Stadt Frankfurt am Main in verschiedenen Parks, Friedhöfen im Innenstadtbereich und in Waldbereichen durch ein Fachbüro die Fledermausbestände ermitteln lassen. Denn nur durch eine bessere Kenntnis der Vorkommen können Schutzmaßnahmen wirksam werden. Das Ergebnis hat für Überraschung gesorgt, denn in Frankfurt am Main kommen 15 Fledermausarten vor. Zum Vergleich: In Hessen gibt es 19 Arten.

Die Untersuchung hat auch gezeigt, dass es neben Gebäude bewohnenden Arten auch viele Arten gibt, die auf Baumhöhlen angewiesen sind. Seither wird bei der Baumpflege in Frankfurter Grünflächen besonders auf Baumhöhlen und ihre möglichen Bewohner geachtet.

Sechs Fledermausarten konnten im Ostpark nachgewiesen werden, eine davon, der Große Abendsegler (Nyctalus noctula), hat dort auch ihr Quartier © Institut für Tierökologie und Naturbildung
Fledermausvorkommen im Frankfurter Ostpark
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Mehr zum Projekt „Frankfurter Nachtleben“, Broschüren und aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen wie die Fledermausnacht und Fledermausexkursionen finden Sie hier.

Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Fledermaus in Frankfurt sichten, vielleicht sogar Kenntnis von einem Fledermausquartier in einem Haus oder Baum haben, so melden Sie Ihre Beobachtungen bitte an die Staatliche Vogelschutzwarte.

Ihre Hinweise können für das Projekt sehr wichtig sein!